Herzlich willkommen beim Arbeitskreis Kultur der SPD Karlsruhe!

Hier kurz die wesentlichen Themenschwerpunkte für unsere Arbeit:

  • Was ist Kulturpolitik - Was ist eigentlich sozialdemokratische Kulturpolitik?
  • Kritische Begleitung und Diskussion der aktuellen Kulturpolitik in Karlsruhe.
  • Erarbeitung von Sachthemen und konkreten Forderungen zur Kommunalwahl 2009.
  • Veranstaltungen: Arbeitskreisgespräche "Kultur vor Ort", Lokale SPD Kulturforen, Mitarbeit im Kulturforum SPD Baden-Württemberg
 
 

Service Forschungsbericht Nr. 577 zur Kulturwirtschaft liegt vor.

Gesamtwirtschaftliche Perspektiven der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland, Kurzfassung eines Forschungsgutachtens im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.
www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Service/publikationen

Veröffentlicht am 05.03.2009

 

Landespolitik Dokumentation "Kulturelle Bildung braucht verlässliche Strukturen"

Fachkongreß „Kulturelle Bildung braucht verlässliche Strukturen“ Kulturpolitische Herausforderungen für Land und Kommunen
30.und 31. Januar 2009, Katholische Akademie Freiburg und Kulturpolitische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.

Eine Tagung im Rahmen der bundesweiten Veranstaltungsreihe der Kulturpolitischen Gesellschaft »Kultur in Deutschland – Perspektive 2020« zum Schlussbericht der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages.
Kulturelle Bildung erlebt seit einigen Jahren eine unglaubliche Konjunktur – auch in der Kulturpolitik. Die Überzeugung, dass wir eine ganzheitliche Kultur des Aufwachsens und der Persönlichkeitsentfaltung brauchen, stellt Kunst- und Bildungseinrichtungen vor neue Herausforderungen. Die Kultur-Enquete des Bundestages hat weitreichende Empfehlungen zur Stärkung der kulturellen Bildung gegeben. Als erstes Bundesland versucht nun Nordrhein-Westfalen, verlässliche und flächendeckende Strukturen aufzubauen.
Was ist daran für andere übertragbar? Welche Empfehlungen der Enquete sollten von Verbänden, Kommunen und der Landesregierung primär aufgegriffen werden? Welche Ziele setzen wir uns in Baden-Württemberg? Dies waren Fragen, wie sie mit unterschiedlichen Blickwinkeln während der 2 Tage in Freiburg diskutiert wurden.
Zu Anfang stand ein Überblicksreferat von Dr. Bernd Wagner (KUPOGE) zu den Empfehlungen der Enquete-Kommission. Zur kulturellen Bildung spricht die Kommission nicht nur von Schulbildung sondern auch von „außerschulischer Bildung“ als wichtigem Raum des sozialen Lernens, von großer Nachfrage und langen Wartelisten, von ungenügender „Teilhabegerechtigkeit“ und unübersichtlichen Strukturen. Beispielsweise ist eine Empfehlung aus dem Bericht, Mittelvergaben an die öffentlichen Institutionen an Angebote zur kulturellen Bildung zu knüpfen. (s.a. Kurt Eichler, Kulturpolitische Mitteilungen)
Prof. Wolfgang Zacharias, München, fragte nach: „Kulturelle Bildung stärken, aber wie?“ Er resümierte zunächste die Diskussion zur KuBi in Deutschland, seit 2001(PISA) hat die Enquete eine andere Dimension erhalten. Er spricht von drängenden aktuellen Herausforderungen:
lebenslanges Lernen
Kooperation, Vernetzung, Profilierung
Ganztagsschule und „Bildungslandschaft“
Medienumbrüche: Internet, Medienkompetenz, Pop-Kultur
Wissen um und die Akzeptanz der Vielfallt von Lernformen + Teilhabegerechtigkeit
interkulturelle Identitätsvielfalt , Differenz ist positiv
Größte Mängel in der derzeitigen öffentlichen Diskussion: große Unterschiede zwischen Aussagen und praktischem Handeln, große Unterschiede in den Infrastrukturen, Kindheit und Jugend (i.S.v. ein Bild von..) wird nicht erwähnt, für welche Generation ist kulturelle Bildung gedacht?, Einstellung und Erkenntnisse von kultureller Bildung sind oft veraltet : Oper?, Heimatmuseum? Geschichte? Ignoranz der massiven Beschleunigung der technisch/kulturellen Entwicklung.

Seine Hauptforderung: „Kulturelle Bildung braucht Markenbildung, politische Profilierung und Schwerpunktbildung in der öffentlichen Diskussion.“

Frau Krings von aus Abteilung Kultur der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen stellte
Das »Modellland Kulturelle Bildung« Nordrhein-Westfalen vor. (www.kulturundschule.de)
Seit 3 Jahren gibt es Programm Kultur und Schule. Es findet eine konsequente Evaluierung statt, KuBi ist nur sinnvoll, wenn sie nach den Wünschen vor ort gestaltet wird. Sie muss zeitnah und zeitgemäß sein. Es beinhaltet einen Künstlerpool, Projektförderung nach Bewerbungsverfahren, Künstlervernetzung und regelmäßige Austauschgespräche. Ausschreibung von Wettbewerben der Kulturkonzepte unter den Kommunen; Stichworte: Vernetzung, Leitlinien, Projekte für kulturelle Bildung. Neu ist auch die Beteiligung von Architekten und Designern. Beispielhaftes Projekt oder Programm ist „JEKI“.Jedem Kind ein Instrument! Teilnahmekommunen der Kulturhauptstadt 2010, ab dem 1. Schuljahr, Hauptziel: Verbesserung der kulturellen Teilhabegerechtigkeit.

Es folgten zwei Foren mit unter der Teilnahme diverser Organisationen: z. Stadt Dortmund mit ihrem Gesamtkonzept zur Kulturellen Bildung: www.kulturellebildungdortmund.de;
► Tipp: an Anfang steht die Einrichtung einer Kontaktstelle für kulturelle Bildung.(Infosystem,Steuerungskreis, Beirat, Jourfixe, Jugendkulturkonferenz, OÄ und Evaluation..)
Helen Heberer, SPD Landtags-Kulturpolitische Sprecherin: „Jugendbegleiterprogramm BW ist ein billiges Feigenblatt der Landesregierung, für gemeinsame Teilhabe im schulischen Bereich, ein grundlegender Paradigmenwechsel in der Kulturellen Bildung ist nötig; fordert ein Landesaktionsplan KuBi, Künstler an die Schulen, Schulen ins Museum, Projekte im Museum, Lehrer benötigen eine kulturpädagogische Weiterbildung
► Idee: eine Kommunale Aufgabe: Geld bereitstellen für ein freiwilliges soziales Jahr in Kultureinrichtungen

Der Stellvertretende Mannheimer Theaterintendant präsentiert seine Arbeit: Kindertheater Schnawwel, Sponsoring der Theaterpädagogen durch die Wirtschaft, Pädagogen solle aber keine Künstler werden, ist für qualifizierte Projekte...Theater sei aber kein Ersatz für schulische Missstände..

Kurzer Eindruck noch aus dem Abschlußpodium „Kunst versus Kulturauftrag“:
Kinderprojekt „Hör mal“ www.freiburg.de
mehr Angebote kultureller Jugendbildung an Orten mangelnder KuBi anbieten (in Hauptschulen oder auf dem Land)
kontinuierliche Projekte garantieren, für Kinder die heute kaum mehr erreicht werden
Bsp: Projektförderung Verband der Musikalienhändler + Yamahastiftung: Instrumentenförderung; Bsp: dm-Gründer Prof. Götz W. Werner, hat daher "Singende Kindergärten" in Stuttgart initiiert. Ist das Pilotprojekt erfolgreich, wird es im Jahr 2010 auf weitere Ballungsräume und Regionen ausgeweitet werden", kündigte Erich Harsch, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung an etc..

Hinweise und Infopool:
Landesvereinigung für KuJuBi BW: www.lkjbw.de
www.kulturundschule.de
www.kulturellebildungdortmund.de;

Kulturkonzept Freiburg, Handlungskonzept Kulturelle Bildung:
Anlage2 zur Drucksache G-07/104.
www.freiburg.de/Kulturkonzept
Regionalgruppe der KuPoGe Baden-Württemberg
Achim Könneke • Stadt Freiburg • Kulturamt • kulturamt(at)stadt-freiburg.de

Veröffentlicht am 09.02.2009

 

Bundespolitik Zukunft der Kulturwirtschaft

Konzentrierte sich die Kulturpolitik in der Vergangenheit vor allem auf den öffentlichen Kulturbetrieb, so rückt gegenwärtig die Kulturwirtschaft ins Rampenlicht. Dabei schwärmt mancher von der Zukunftsorientierung dieser Branche und beschwört neue Formen der Selbstständigkeit.
Die neue Studie des Kulturforums der Sozialdemokratie bietet einen Überblick zu den Feldern der Kulturwirtschaft in Deutschland und erläutert die spezifischen Herausforderungen der einzelnen Sparten. Ein besonderes Augenmerk wird auf die „neuen“ Kulturunternehmer, die so genannte „digitale Boheme“ gerichtet: Einmann- und Einfrauunternehmen,
die ihre Arbeiten vor allem über das Internet anbieten und eine Verbindung von Arbeit und Leben propagieren. Der Band vertieft die bestehende Diskussion zur Kulturwirtschaft und bereichert diese um neue Gesichtspunkte, besonders durch konkrete Vorschläge zur Verbesserung
der Rahmenbedingungen für die Kulturwirtschaft.

Neue Studie des Kulturforums „Zukunft Kulturwirtschaft“
Olaf Zimmermann / Gabriele Schulz / Stefanie Ernst:
Zukunft Kulturwirtschaft. Zwischen Künstlertum und Kreativwirtschaft
Kultur in der Diskussion, Band 14
erschienen am 14.1.2009, Klartext Verlag Essen 2009, 268 Seiten, € 22,95

Veröffentlicht am 30.01.2009

 

Bundespolitik SPD steht für das Staatsziel Kultur im Grundgesetz

Pressemitteilung der AG Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion, 28.8.2008
Aus Anlass des Beschlusses des Berliner Senats, sich im Bundesrat für die Verankerung von Kultur als Staatsziel im Grundgesetz einzusetzen, erklären die Sprecherin der Arbeitsgruppe Kultur und Medien Monika Griefahn und der zuständige Berichterstatter der SPDBundestagsfraktion
Siegmund Ehrmann:Wir begrüßen und unterstützen das Vorhaben des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, im Bundesrat die Initiative für ein Staatsziel Kultur im Grundgesetz zu ergreifen. Damit ist die SPD die einzige Partei, die sich auf allen Ebenen für das Staatsziel
Kultur einsetzt. Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich bereits im Oktober 2007 für ein Staatsziel Kultur ausgesprochen. Und auch auf ihrem Hamburger Parteitag hat die SPD die Aufnahme von Kultur als Staatsziel im Grundgesetz beschlossen. Nun ist es an allen anderen Parteien, ihr Bekenntnis für die Kultur abzulegen. Gemeinsam haben alle Fraktionen des Deutschen Bundestages in der Enquete-Kommission "Kultur in
Deutschland" die Forderung nach einem Staatsziel Kultur erhoben. Dieses Bekenntnis zum Kulturstaat Deutschland gilt es nun umzusetzen. Bisher vertritt nur die SPD sowohl auf Bundes-, als auch auf Landesebene diese Forderung, die nun von allen Parteien eingelöst werden muss. Es gilt, noch in dieser Legislaturperiode das Staatsziel Kultur im Grundgesetz zu verankern. Von Kulturschaffenden in ganz Deutschland wird bereits seit vielen Jahren gefordert, Artikel 20 b des Grundgesetzes zu ergänzen und den Satz "Der Staat schützt und fördert die Kultur." einzufügen. Kultur ist ein grundlegender Bestandteil unseres Zusammenlebens. Kultur stiftet Identität und besitzt politische Integrationskraft. Mit der Aufnahme von Kultur als Staatsziel im Grundgesetz wird die Verantwortung des Staates verdeutlicht, das kulturelle Erbe zu bewahren, zu schützen und weiter zu entwickeln. In politischen Abwägungsprozessen wird ein Staatsziel Kultur seine Bedeutung entfalten. Es ist wichtig, dass die Bundesrepublik ihre Priorität auch im Grundgesetz verdeutlicht.
www.spdfraktion.de
presse(at)spdfraktion.de

Veröffentlicht am 03.10.2008

 

Politik Der kulturpolitische Diskurs

Veröffentlicht am 02.03.2008

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

Newsletter SPD Kulturforum

Liebe Freundinnen und Freunde des Kulturforums,
der neue Newsletter des SPD Kulturforums ist erschienen. Es besteht auch die Möglichkeit des downloads unter:
http://www.kulturforen.de/servlet/PB/menu/-1/index.html
Freundliche Grüße

Dr. Klaus-Jürgen Scherer
Geschäftsführer des Kulturforums der Sozialdemokratie
klaus-juergen.scherer(at)spd.de

 

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WebsoziInfo-News

01.09.2010 19:28 Sparpläne gefährden soziale Balance
Die Bundesregierung hat im Rahmen ihres Sparpakets die Halbierung der Städtebauförderung von rund 600 auf 300 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Eine Kürzung um 50% - das ist das Aus für viele Sanierungsvorhaben und Quartiersmanagements.

25.08.2010 18:40 Koalition reagiert endlich auf Datenschutzskandale
Nach dem Gesetzentwurf der Koalition wären die heimlichen Überwachungspraktiken, die Lidl, die Deutsche Bahn oder Burger King letztes Jahr für ihre Beschäftigen verwendet haben, erfreulicherweise nicht mehr erlaubt, dafür können Beschäftigte jetzt um so intensiver offen und permanent überwacht werden.

19.08.2010 17:00 Röslers Gesundheitspolitik ist sozial ungerecht und verantwortungslos
Mit dem Säumniszuschlag von bis zu 225 Euro pflückt die schwarz-gelbe Bundesregierung auch das letzte soziale Feigenblatt von den Zusatzbeiträgen.

13.08.2010 18:39 Chipkarte ist kein Ersatz für kostenfreie Kitaplätze
Die Chipkarte ist kein Ersatz für den gebührenfreien Zugang zu Bildungseinrichtungen. Viel wichtiger ist es, dass endlich ausreichend Kitaplätze und vor allem eine schrittweise Gebührenfreiheit für die frühkindliche Bildung geschaffen werden.

12.08.2010 17:06 Schluss mit den Steuersubventionen für Niedriglöhne
Elf Milliarden Euro mussten allein 2009 aufgewandt werden, um Niedrigstlöhne durch ergänzende ALG-II-Leistungen aufzustocken. Damit muss endlich Schluss sein. Der Steuerzahler darf nicht länger die Geiz-ist-geil-Mentalität der Unternehmen subventionieren.

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