Politik
Kulturpolitik prägt das Selbstbild der Stadt und ihrer Bürger!
Betrachtet man die Selbstdarstellung der Stadt, etwa ihren Auftritt im Internet oder ihre Schwerpunkte in Prospekten für Touristen, oder die Themen, die der OB bei der Begrüßung von Gästen wählt, oder das Bild, das die Bürger von ihrer Stadt haben, dann spielt Kultur eine große Rolle. Es ist in der Tat alles Konventionelle vorhanden, große und kleine Theater, Kunst-Events, Museen, Ausstellungen. Der AK Kultur beschäftigt sich mit der Frage: Was trägt die SPD dazu bei um sich daraus hervorzuheben.
Kulturpolitik stärkt die Einmaligkeit der Stadt!
Jede Gemeinde verfügt über ein nur ihr eigentümliches Spektrum von kulturellen Einrichtungen und Ereignissen. Auch da in Karlsruhe nichts besonderes, Theater, Musik, Feste…wo bleibt die Wortführerschaft der SPD?
Klar „Das Fest“, ? Die „Händelsfestspiele“? Die „Europäischen Kulturtage“? reicht das als Aushängeschild? Kostenlose OPEN AIRs gibt es zu Hauf. Gibt es Ideen zur Entwicklung von MARKENZEICHEN? „Stadt des Rechts“ klingt nach Herausforderung, motiviert wohl aber zu wenig. Welche Ideen gibt es von der SPD Seite?
Kulturpolitik hat eigentlich einen hohen Öffentlichkeitsgrad!
Sind doch die meisten Zeilen in der Presse und im Internet - neben dem Sport -Themen aus kulturellen Aktivitäten. Das wird aber als „Kulturpolitik“ so nicht gesehen. Und wenn man auf der Straße danach fragen würde, gäbe es keine Verbindung mit irgendeiner Partei. Wir analysieren den öffentlichen Auftritt unserer Mandatsträger.
Dabei kann die Kulturpolitik auf großes bürgerschaftliches Engagement bauen!
Das ist doch eine wahre Quelle der Unterstützung kommunaler Politik und dort auch vergleichsweise hoch, übertroffen nur durch den Sport.
Kulturpolitik kann und muß mit einer spezifischen Professionalität der in kulturellen Einrichtungen tätigen rechnen!
Die SPD sowieso. Dabei haben wir einige gute Köpfe (im ZKM, HfG usw.). Wir vernetzen uns parteiintern. Wer ist wo, noch in welchen Kreisen tätig und welche Kompetenzen liegen da noch brach?
Kulturpolitik hat einen geringen Stellenwert im politischen Prestige!
Kulturpolitiker-/innen haben es nicht leicht sich mit ihrem eigentlich attraktiven Politikfeld zu profilieren und eine eigenen politischen Weg zu begehen. Ein Reinwachsen in dieses Feld geht nur über einen langen Zeitraum mit einer solidarischen Unterstützung durch die aktiven Genossen und Genossinnen.
Kulturpolitik ist in Traditionen der Stadt gebunden und kann sie nur langsam verändern!
Traditionen können auch in der öffentlichen Selbstdarstellung nach außen täuschen. Traditionelle Veranstaltungen und Termine können über die Jahre stumpf und leer wirken. Neues Denken im kulturellen Sektor ist permanent wichtig.
